Therapie

Schwerpunkte

Sollten Sie in Ihrem Leben das Gefühl haben, dass Ihre Sorgen und Probleme Ihr Denken und Handeln beeinträchtigt, kann es sinnvoll sein, sich psychotherapeutische Unterstützung zu holen.

Im Folgenden sind einige Beschwerdebilder aufgeführt, die Anlass dafür sein können, sich psychotherapeutische Unterstützung zu suchen:

Depressionen, Stimmungsschwankungen, Burn-Out

Hierzu gehören beispielsweise Symptome wie Verlust von Freude oder Interesse, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Ermüdbarkeit. Häufig haben die Betroffenen das Gefühl, dass alles zuviel wird und „nicht mehr zu können“. Die Symptome können scheinbar ohne äußere Ursache oder aufgrund eines Verlusts oder Trauerfalls auftreten.

Zwänge

Diese Beschwerden drücken sich in zwanghaften Gedanken oder in wiederholten Handlungen aus (u.a. Wasch-, Putz-, Kontroll-, Zähl- und Sammelzwang).

Psychosen

Bei diesem Störungsbild kann neben einer oft erforderlichen medikamentösen Behandlung auch eine Psychotherapie hilfreich sein.

Körperliche Beschwerden

Bestimmte körperliche Symptome wie beispielsweise Magen- oder Rückenschmerzen können manchmal nicht in ausreichendem Maße durch organische Ursachen erklärt werden. Die organischen Beschwerden verstärken sich durch psychische Belastungen und Stress – ein Kreislauf beginnt, der durch psychologische Unterstützung unterbrochen werden kann.

Ängste

Ängste können auf unterschiedliche Art und Weise auftreten, beispielsweise vor Prüfungen, an bestimmten Orten mit vielen Menschen oder in engen Räumen, bei Höhe, bei bestimmten Tieren (Spinnen, Hunden) oder bei Situationen wie Flugreisen oder Blutabnahme, aber auch Ängste vor dem Erkranken an bestimmten Krankheiten und plötzlich auftretende Panikanfälle.

Suchterkrankungen

Bei einer Abhängigkeit besteht der Zwang mit Hilfe bestimmter Stoffe (Drogen, Alkohol, Nikotin) oder Handlungen (Glücksspiel, Internet) belastende Gefühle zu vermeiden. Oft führt das zu einer Vernachlässigung der Familie, der Arbeit und des sozialen Umfeldes.

Beziehungs- und Persönlichkeitsstörungen

Für die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen ist eine psychotherapeutische Behandlung von größter Bedeutung.Spezielle Behandlungskonzepte sind mittlerweile sehr gut wirksam. Das ist besonders für die Borderline-Störung, die dissoziale Persönlichkeitsstörung sowie die selbstunsichere (ängstlich-vermeidende) Persönlichkeitsstörung der Fall.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Patientenbroschüre der Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK)

Ablauf

Verhaltenstherapie ist problem- und lösungsorientiert: sie setzt an Ihren individuellen Schwierigkeiten an und vermittelt Ihnen Methoden und Strategien zur Lösung.

Zu Beginn der meist wöchentlichen Therapiesitzungen legen wir gemeinsam das Therapieziel fest, das sich im Laufe der Therapie auch verändern kann.

In den therapeutischen Sitzungen haben Sie Gelegenheit, alte Denkmuster zu durchbrechen und in einem geschützten Rahmen neue Verhaltensweisen zu erproben. Damit die Übernahme in den Alltag gelingt, erhalten Sie Aufgaben für die Zeit zwischen den Sitzungen beispielsweise das Führen eines Tagebuchs / Protokolls oder die Durchführungen bestimmter Übungen.

Zielgruppe

Meine psychotherapeutischen Angebote richten sich an erwachsene Menschen, die einen Leidensdruck verspüren und etwas verändern möchten.
Aufgrund meiner persönlichen und beruflichen Erfahrungen richtet sich mein psychotherapeutisches Angebot insbesondere auch an

  • ältere Menschen
  • Lesben, Schwule, Transgender (LGBT)

Links

Weiterführende Links zum Thema Psychotherapie bzw. zu bestimmten Krankheitsbildern: